Recommended GEFORCE GTX 1070 IM TEST

  • Eine kleine GTX 1080 mit weniger Shadern und ohne GDDR5X
    Mit der GeForce GTX 1070 holt Nvidia die Pascal-Architektur deshalb eine Preisklasse herunter. Sie tritt die Nachfolge der GeForce GTX 970 an und versucht dies mit fast identischen Eigenschaften der GTX 1080. So werden zwar einige Ausführungseinheiten deaktiviert und zudem nur normaler GDDR5-, anstatt GDDR5X-Speicher eingesetzt, davon abgesehen sind die Grafikkarten aber quasi gleich.
    Deshalb verwundert es nicht, dass auch die GeForce GTX 1070 sehr schnell ist. Jedoch gibt es einen kleinen Haken. Wie sich die neue Nvidia-Grafikkarte genau schlägt, klärt der Test.


    Angestrebte Marktposition der GeForce GTX 1070 Founders Edition


    PreissegmentAMDNvidia*Leistung bezieht sich auf 3.840 × 2.160


    GeForce GTX 980 normiert auf 100%

    601-800 Euro Radeon R9 Fury X
    Preis: 607 €
    Leistung: 130 %
    GeForce GTX 1080
    Preis: 789 €
    Leistung: 164 %
    450-600 Euro Radeon R9 Nano
    Preis: 479 €
    Leistung: 114 %
    GeForce GTX 1070
    UVP: 499 €
    300-449 Euro Radeon R9 Fury
    Preis: 419 €
    Leistung: 118 %
    GeForce GTX 980
    Preis: 399 €
    Leistung: 100 %



    Technische Eckdaten


    Die GeForce GTX 1070 setzt wie die GeForce GTX 1080 auf die 314 mm² große GP104-GPU, die im neuen 16-nm-FinFET-Verfahren bei TSMC hergestellt wird und sich aus 7,2 Milliarden Transistoren zusammensetzt. Das Herzstück ist also identisch, einzig die Anzahl der Ausführungseinheiten ist unterschiedlich.
    Von den vier „Graphics Processing Clusters“ bei der GTX 1080 sind auf der GeForce GTX 1070 drei übrig geblieben, die jeweils auf die vollen fünf Streaming-Multiprocessors setzen. Entsprechend sind von den 2.560 Shader-Einheiten des GP104 noch 1.920 auf der GeForce GTX 1070 aktiv. Und damit fällt automatisch unter anderem auch die Anzahl der Textureinheiten auf 120.


    Die Grundarchitektur bei der GTX 1070 ist unverändert geblieben
    Gleich geblieben ist dagegen das Speicher-Interface mitsamt der ROPs. Acht ROP-Cluster zu jeweils acht ROPs und damit 64 ROPs sowie acht 32 Bit große Speicher-Controller für ein 256-Bit-Interface sind auf der GeForce GTX 1070 vorhanden. „Tricks“ mit reduziertem Cache oder Speicher wie auf der GeForce GTX 970 gibt es auf dem neuesten Pascal-Beschleuniger nicht. Das bestätigt Nvidia, und derzeit gibt es auch keinerlei Anzeichen, dass dies anders wäre.


    Die GeForce GTX 1070 taktet etwas niedriger als die GeForce GTX 1080, schlussendlich sind die Frequenzen mit einem Basistakt von 1.506 MHz (100 MHz weniger als die GTX 1080) und einem maximalen Takt von 1.886 MHz (gleich mit der GTX 1080) aber immer noch sehr hoch. Auf teuren, aber schnelleren GDDR5X-Speicher verzichtet der „kleine Pascal“, stattdessen kommt der schnellste GDDR5-Ausbau mit 4.000 MHz zum Einsatz. Die Kapazität beträgt acht Gigabyte. Die TDP gibt Nvidia mit 150 Watt an.
    Wer genauere Details zur neuen Pascal-Architektur erfahren möchte, dem sei das Launch-Review zur GeForce GTX 1080 empfohlen.

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